Als wir morgens um 4:30 Uhr mit einem Bus am Bahnhof in Altenhundem abgeholt wurden, wußte von den hier anwesenden außer dem Planer Killer noch niemand so recht, wohin es uns dieses Mal denn wohl verschlagen würde.
Elmar hatte kurzfristig wegen seiner Arbeit noch abgesagt und Hurtig konnte auch nicht teilnehmen, da er am folgengen Sonntag zur Messe nach England abreisen mußte.
Unsere Kegelbrüder aus dem Rheinland - Vossy und Maverick - sollten uns unterwegs treffen - die Vermutungen, wo dies denn wohl sein würde kreisten um die verschiedensten Möglichkeiten, ohne daß wir einen konkreten Anhaltspunkt hatten.
So stiegen wir denn gespannt und in froher Erwartung in den Bus - das angekündigte Frühstück wurde uns dann in Bilstein von der Bäckerei Vente gereicht, die super leckere belegte Brötchen ganz frisch aus dem Ofen servierten - da schmeckte dann auch das erste Pils zu dieser frühen Stunde schon super lecker.
Die Fahrt führte uns schließlich an den Kölner Flughafen, wo dann auch das Ziel - Hamburg - endlich bekannt gegeben wurde. Hier stießen dann auch die felhlenden Kegelbrüder zu uns.
Vossy und Maverick verdankten es nach durchzechter Nacht nur der Hartnäckigkeit von Juii (der als Gast an der Tour teilnahm) und EJ (der doch mit fuhr und die Koffer am Abend vorher schon am Flughafen aufgegeben hatte), daß sie den Flieger rechtzeitig erreichten, da diese immer wieder klingelten bis die Trukenbolde in letzer Sekunde die Tür öffneten und so doch noch mitgenommen wurden.
So flogen wir mit HLX .COM nach Hamburg und vom Flughafen aus dann mit dem Taxi in unser Novotell an der Trabrennbahn.
Dort angekommen überraschte uns der nächste verloren geglaubte Sohn - Hurtig - mit seiner Anwesenheit am Frühstückstisch - er war in der Nacht mit dem Auto nach Hamburg gefahren, um wenigstens einen Tag mit uns zusammen auf Kegeltour verbringen zu können.
Er hatte die ganzen Koffer im Auto - so dachte man wenigstens - bis sich heraus stellte, das Steve´ s Tasche abhanden gekommen war.
Es stellte sich jedoch nach einem großen Aufreger von Steve schnell heraus, daß Killer Steve´ s Tasche nur in eine größere Tasche gepackt hatte um ihn zu verwirren - was Killer auch voll gelungen ist - man ist halt vor keiner Überraschung sicher.
Schnell wurden die Zimmer bezogen und es ging bei strahlendem Sonnenschein und warmen Wetter mit dem Taxi ins ALEX - an der Alster - um die ersten Pils zu sich zu nehmen.
Am Nachmittag machten wir dann noch einen Ortswechsel ins CLIFF - einer traumhaften Location direkt am See, wo wir direkt am Wasser sitzend einen Mordsspaß hatten.
Nach der Rückkehr ins Hotel und einem kurzen frisch machen ging´ s Abends dann zur genialen Vorstellung des kubanischen original "Buena Vista Social Club" Konzerts in den "Fliegenden Bauten" in Hamburg.
Dort wurde bis in die Nacht im ALBER´S ÉCK bei Flaschenbier und toller Mucke getanzt und gefeiert und wegen der tollen Atmosphäre wurde dies neben dem ALEX zu unserem meist besuchten Lokal.
Am nächsten Tag wurde die Stadt zu Fuß erkundet - jedoch nicht ohne wieder einmal auch im ALEX einzukehren und dort die Kräfte bei einem Alster Wasser wieder aufzufrischen.
Am Sonntagmorgen wurde dann noch eine Hafenrundfahrt gemacht und nach einem tollen spanischen MIttagessen unter freiem Himmtel (ja, wenn Engel reisen ...) machten wir uns auf den Weg zum Flughafen, um unserern Flieger zurück nach Köln zu ergattern.
Wer jedoch gedacht hat jetzt wäre die Fahrt zu Ende hat sich schwert getäuscht, denn in Köln angekommen ging es noch für eine Nacht in ein Hotel am Barbarossaplatz.
Wir wollten es nicht versäumen noch in EJ´s Geburtstag rein zu feiern und so ging es gegen 22:00 Uhr noch auf ins ENGELBÄÄT.
Dort hatte sich die Bedienung schon auf einen ruhigen Abend eingestellt als wir zu zwölft den Laden enterten und dort bei Crépes und Kölsch den wohl genialsten und lustigsten Abend der ganzen Tour feierten.
Als wir am nächsten Tag dann nach Hause fuhren hatte wir eine teuer aber dafür auch tolle Fahrt hinter uns - ein Dankeschön ist den Planern dafür gewiß !!!
Zur Weihnachtsfeier in 2004 ging es zur Dinner Show nach Elspe.
Hier wurden zu den Episoden des Srückes "Die Piraten der Karibik" die einzelnen Gänge des Essens gereicht und diverse Getränke zu sich genommen.
Was soll man dazu schon groß sagen - die Band war Klasse - es wurde getanzt, getrunken und gelacht und die letzten soll es gegen 5:30 Uhr dann auch nach Hause verschlagen haben.
o Champ des Jahres 2004 wurde der Schwere, der am wenigsten zu zahlen hatte
o Vossy "gönnte" dem Club am meisten und wurde 12ter Champ
Anschließend wurde am Abend dann der für Hamburg obligatorische Reeperbahnbummel gemacht !
Jede Menge Mojitos, kubanische Zigarren und ein Piano - mehr brauchte das Ensemble unter anderern mit Maracaibo (76) und Rubalcaba (77), der Show "The Bar At Buena Vista" nicht, um kubanisches Temperament nach Hamburg zu bringen
Die Story die Stückes ist schnell erzählt:
"Mandy", Animateurin in einem Ferienclub, findet eines Tages ein geheimnisvolles Medaillon am Strand. "Willy" der einbeinige und einäugige Einsiedler, der in einer winzigen Hütte an der Küste haust, glaubt zu wissen, woher das Schmuckstück stammt: Von den Piraten, die vor 365 Jahren hier mit ihrem Schiff untergegangen sind. "Mandy" macht sich auf die Suche nach dem Schatz der Freibeuter. Sie reist in die Vergangenheit und sieht, wie Kanonenkugeln in die Häuser einschlagen, Vulkane ausbrechen und Schiffe explodieren. Sie trifft Skelette, die beim Mondschein zum Leben erwachen, beobachtet die verwegenen Degenkämpfe zwischen den Piraten und die brennenden Dörfer, die früher einmal da standen, wo sich heute die Gäste ihres Ferienclubs in die Sonne legen. "Mandy" hat viele Abenteuer zu überstehen, bevor es für sie zu einem überraschenden Happyend kommt.
Nach der Show ging´ s dann in den Saloon zum Feiern.
Die Auswertung der Jahresstatistik 2004 hat ein überraschendes Ergebnis hervor gebracht - sind auf den besten Plätzen in diesem Jahr einmal nicht nur die üblichen Verdächtigen anzutreffen: